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Entdecken Sie die ikonischen Linien von Le Tanneur.

L'art du savoir

Le Tanneur x Maison Blanchard


Maison Blanchard ist ein Designerduo, das mit Leidenschaft Leder verarbeitet und es mit natürlichen, unbearbeiteten Materialien wie Metall, Holz, Glas oder Wolle kombiniert. Inspiriert vom
handwerklichen Familienerbe in der Landwirtschaft, entwerfen Antoine und Julien seit 2023 Objekte zwischen Accessoire und Kleidungsstück. Dabei ist diePhilosophie hinter einem Objekt für sie mindestens genauso wichtig wie das Zusammenspiel der Materialien. So wird jede Kreation zu „einem Fragment des Nachdenkens“, das dazu einlädt, innezuhalten und genauer hinzusehen.Bei unserem Besuch in ihrem Atelier in Aubervilliers haben wir die beiden zu den fünf Kreationen befragt, die in den Schaufenstern unserer Boutique am Boulevard des Capucines in Paris zu sehen sind.

Entdecken Sie die Hintergründe dieses anspruchsvollen kreativen Projekts, das sich mit den Themen Verwandlung und dem Vergehen der Zeit auseinandersetzt.

Begegnung mit Maison Blanchard

In Ihren Kreationen verbinden Sie Leder immer wieder mit anderen Materialien, wobei Leder manchmal sogar in den Hintergrund tritt. Können Sie uns mehr über Ihren kreativen Ansatz erzählen?

Julien – Leder ist die Grundlage der Lederwarenherstellung. Aber aus unserer Sicht als Designer ist bereits alles erdacht, alles vorgestellt und alles geschaffen worden. Deshalb müssen wir über Leder hinausgehen. Besonders spannend wird es, wenn man Materialien entdeckt, die normalerweise keinen Platz in der Lederwarenherstellung finden, etwa Holz, Metall oder sogar mundgeblasenes Glas. Für mich geht es darum, Leder als Ausgangspunkt beizubehalten und gleichzeitig einen Weg zu finden, darüber hinauszugehen. Kreativ gesehen eröffnet das unglaubliche Möglichkeiten.

Woher kommt diese Neugier und Ihr Interesse an anderen Materialien?

Antoine – Wir stammen aus einer Bauernfamilie, deren Geschichte bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht. Wir haben unsere Wochenenden und Mittwochnachmittage auf dem Familienhof verbracht, umgeben von Tieren, Heu, Gerüchen und Farben. Das prägt unsere Arbeit bis heute, denn dort finden wir nur edle Materialien, darunter auch hochwertiges Leder.

Wenn wir Metall verwenden, handelt es sich um rohes Metall, das wir selbst gebürstet haben. Die Wolle, mit der wir arbeiten, wurde in Brüssel von Hand geschoren, kardiert und gesponnen. Daran wird deutlich, wie stark die ländliche Umgebung unsere Arbeit beeinflusst. Wir haben einen tiefen Respekt vor dem Material und vor den Handgriffen, die mit seiner Verarbeitung verbunden sind. In der Landwirtschaft lernt man durch die praktische Arbeit.

Können Sie uns mehr über die Stücke erzählen, die Sie fürunsere Schaufenster geschaffen haben? Wie sind Sie dabei vorgegangen?


Julien – Wir wurden gebeten, fünf Kunstobjekte zu entwerfen: einen Stuhl, eine Tür, einen Kleiderbügel, ein Kissen und eine Dusche. Sie sollten die Schaufenster der Herbst-Winter Kollektion 2026 schmücken. Das vorgegebene Thema war die Verwandlung. Deshalb haben wir uns mit der Metamorphose beschäftigt, die sich zwischen Menschen und Objekten seit dem Ende der 1960er-Jahre vollzieht. Ausgehend von alltäglichen Möbelstücken haben wir diese fünf Objekte als Denkanstöße entwickelt. Jedes von ihnen setzt sich auf besondere Weise mit dem Vergehen der Zeit auseinander. Der Stuhl steht beispielsweise für die Idee, anders zu lernen. Die Tür symbolisiert die Möglichkeiten, die sich uns eröffnen. Und der Kleiderbügel steht für das Thema der Wahl.

Julien – Wir wurden gebeten, fünf Kunstobjekte zu entwerfen: einen Stuhl, eine Tür, einen Kleiderbügel, ein Kissen und eine Dusche. Sie sollten die Schaufenster der Herbst-Winter-Kollektion 2026 schmücken. Das vorgegebene Thema war die Verwandlung. Deshalb haben wir uns mit der Metamorphose beschäftigt, die sich zwischen Menschen und Objekten seit dem Ende der 1960er-Jahre vollzieht. Ausgehend von alltäglichen Möbelstücken haben wir diese fünf Objekte als Denkanstöße entwickelt. Jedes von ihnen setzt sich auf besondere Weise mit dem Vergehen der Zeit auseinander. Der Stuhl steht beispielsweise für die Idee, anders zu lernen. Die Tür symbolisiert die Möglichkeiten, die sich uns eröffnen. Und der Kleiderbügel steht für das Thema der Wahl.

Julien – Ich würde die Türspione nennen. Es gibt drei Türen aus Beton, jeweils mit einer Öffnung, durch die man hindurchsehen muss, um die Taschen zu entdecken. Das funktioniert sowohl von außen als auch von innen. Von innen muss man den Türspion öffnen, um die Tasche dahinter sehen zu können.

Was hat Ihnen an der Zusammenarbeit mit Le Tanneurbesonders gefallen?

Antoine – Zwei Epochen, zwei Sichtweisen und zwei kreative Handwerkstraditionen miteinander zu verbinden und in Einklang zu bringen. Jeder kennt Le Tanneur. Es war großartig, das historische Savoir-faire von Le Tanneur mit dem unserer eigenen Maison zusammenzubringen, die für einen sehr zeitgenössischen Ansatz steht.

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